Umzug unter erschwerten Bedingungen: Das gibt es aufgrund von Corona zu beachten!

Umzug Berlin geplant? Einschränkungen/Verfügungen der Bundesregierung wegen Corona. Dürfen Freunde/Bekannte helfen? Umzugsunternehmen erklärt!

Umzug unter erschwerten Bedingungen: Das gibt es aufgrund von Corona zu beachten!
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Umzugsunternehmen erklärt, was es unter Corona beim Umzug zu beachten gibt

 Mittwoch, 25. März 2020  Müller & Woschke UMZUG-BERLIN.de

Umzug-Berlin bei Corona / Covid19
Bild von Orna Wachman auf Pixabay
Umzugsunternehmen unter den Bedingungen von Corona / Covid-19

Ein Umzug ist eine Sache, die über Monate hinweg geplant wird. Umso ärgerlicher ist es, wenn der Wohnortwechsel verschoben werden muss. Aufgrund von Corona mit den vielen Einschränkungen und Verfügungen von der Bundesregierung fragen sich nun Betroffene, ob der Umzug eigentlich durchgeführt werden kann und unter welchen Umständen. Dürfen Freunde und Bekannte helfen? Oder darf ein Umzugsunternehmen frequentiert werden? Was es alles zu beachten gibt, haben wir hier zusammengefasst und erklärt:

Umzug in Eigenregie: Wegen Corona nur schwer umsetzbar

Es gibt Leute, die den Umzug in Eigenregie geplant haben. Es sollen Freunde und Bekannte mitmachen und beispielsweise Schränke ausräumen, Kisten packen, Möbel abbauen und die Umzugsgüter in das Umzugsfahrzeug räumen. Allerdings ist es aufgrund der aktuellen Kontaktsperre nur noch schwer realisierbar. Nicht mit anpacken dürfen:

  • Freunde
  • Bekannte
  • Familienmitglieder aus einem anderen Haushalt

Wer einen Umzug mit Bekannten oder Familienmitglieder geplant hat, hat aufgrund der Verfügung wegen Corona ein Problem. Nur Familienmitglieder aus dem eigenen Haushalt dürfen mitmachen. Deswegen müssen die Betroffenen nun umdenken und sich eine andere Variante überlegen, um noch rechtzeitig umziehen zu können. Eine Alternative wäre das Hinzuziehen einer professionellen Umzugsfirma.

Umzug mit Umzugsunternehmen: Trotz Coronavirus problemlos möglich

Die Einschränkungen des Kontaktverbotes gelten derzeit nur für den privaten Bereich. Unternehmen hingegen sind von diesen Bestimmungen ausgenommen. Das bedeutet, dass Sie weiterhin eine Umzugsfirma für den Umzug beauftragen können. So klappt der geplante Umzug dann doch noch wie gewünscht. Folgende Unternehmen und Geschäftsleute dürfen trotz der Corona-Zeiten arbeiten:

  • Dienstleister
  • Handwerker
  • Werkstätten

Berufliche Tätigkeiten sind zum aktuellen Stand noch erlaubt, sodass Sie, wenn Betroffene nicht alleine umziehen können oder es zeitlich nicht schaffen, ein Umzugsunternehmen beauftragen können. Verbraucher profitieren von verschiedenen positiven Effekten wie Abnahme der organisatorischen Aufgaben sowie sicherer und schneller Umzug.

Umziehen trotz Corona weiterhin erlaubt: Aktuell ist es kein Problem

Zum aktuellen Zeitpunkt ist es kein Problem, von einem Ort zum Nächsten umzuziehen. Da die Kontaktsperre nur für den Privatbereich gilt, dürfen Unternehmen ihrer Arbeit weiter nachgehen und Leuten zu Umzugszeiten wie gewohnt helfen. Gibt es in der Zukunft weitere einschneidende Verfügungen, kann es jedoch unter Umständen anders aussehen. Italien ist beispielsweise ein Land, welches mittlerweile noch drastischere Schritte ergriffen hat. Dort gibt es Ausgangssperren für die Leute. Außerdem wurde das Schließen aller Unternehmen veranlasst, die keine lebensnotwendigen Aufgaben durchführen. Kommt es in Deutschland auch zu solchen enormen Einschränkungen, werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch Umzugsunternehmen nicht mehr aktiv werden dürfen.

Umzug nicht erlaubt: Ausnahmen während Corona Zeiten möglich

Aktuell dürfen Umzugsunternehmen wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen. Doch es gibt auch Ausnahmen. Betroffene, die wegen Corona unter behördlich angeordneter häuslicher Quarantäne stehen, können ihren Umzug nicht wie geplant durchführen. Wer sich in angeordneter Quarantäne befindet, darf nur in ganz bestimmten Fällen mit Sondergenehmigung das Haus verlassen. Ein Umzug gehört jedoch nicht zu den Sonderfällen. Es könnten sich die Umzugshelfer anstecken, die dann auch wieder viele andere Leute infizieren könnten. Deswegen ist in solch einem Fall der Umzug zu verschieben.

Für die Betroffenen ist es natürlich nicht schön, da sie sich auf das neue Domizil gefreut haben und mit großer Wahrscheinlichkeit auch Termine für den Auszug einzuhalten haben. In Quarantäne sitzende Leute müssen sich also nicht nur mit dem Umzugsunternehmen kurzzuschließen, sondern auch mit dem Vermieter und Versorgern. Wer zu einem bestimmten Termin ausziehen wollte, wird wahrscheinlich auch Telefon, Kabelfernseher, Strom und dergleichen abgemeldet haben. Mit den entsprechenden Leuten muss eine vorübergehende Lösung gefunden werden. Ob und wie lange die Quarantäne aufrechterhalten bleiben muss, ist ja auch nicht bekannt. Deswegen kann auch nicht direkt ein neuer Termin ausgemacht werden.

Mit Umzugsunternehmen umziehen: Kosten im überschaubaren Bereich

Betroffene, die nun eine Umzugsfirma für den Umzug beauftragen möchten, müssen je nach Umfang mit drei- oder vierstelligen Beträgen rechnen. Deswegen ziehen auch viele Leute lieber privat um, um sich die Umzugskosten einzusparen. Ist es jedoch nicht anders zu schaffen, müssen die betroffenen Personen in den sauren Apfel beißen und das Geld ausgeben. Da die Kosten von Unternehmen zu Umzugsunternehmen variieren, sollten sich die Leute die Zeit nehmen und mehrere Umzugsangebote einholen. Wie viel der Umzug letztendlich kostet, hängt von mehreren Faktoren ab. Hierzu zählen unter anderem:

  • Nahumzug oder Fernumzug
  • Gewünschten Leistungen
  • Größe der Wohnung
  • Menge an Hausrat

Wer eine mittelgroße Wohnung besitzt und innerhalb einer Stadt umziehen möchte, der kann ungefähr mit etwas über 700 Euro an Kosten für den Umzug rechnen. Werden jedoch viele Aufgaben in Eigenregie übernommen, sodass die Möbel und Kartons nur noch transportiert werden müssen, der kann sich auch für eine Transportpauschale entscheiden, die wesentlich weniger Geld kostet. Außerdem ist es ganz praktisch, ein Umzugsvergleichsportal zu nutzen. Durch solch ein Portal gibt es innerhalb kurzer Zeit mehrere Umzugsangebote ohne großen Zeitaufwand.

Umzug aufgrund von Corona als Herausforderung: Trotzdem klappt es

Umzugsprofis müssen übrigens auch bestimmte Bestimmungen beachten und einhalten, sodass ein Umzug doch schon eine richtige Herausforderung darstellen kann. Zu nennen sind die Hygienevorschriften, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. Die wichtigsten Maßnahmen der Firmen sind:

  • Tragen von Handschuhen
  • Arbeit nur noch in Zweier-Teams möglich
  • Mindestabstand zum Kunden einhalten
  • Desinfizierung verwendeter Umzugsfahrzeuge

Coronavirus Schutzmaßnahmen beim Umzug in Berlin

Natürlich könnte das auch bei einem Umzug in Eigenregie gemacht werden. Allerdings ist aufgrund der Personenbeschränkung mit einer längeren Zeitspanne für den Umzug zu rechnen. Die Umzugsprofis hingegen wissen genau, was sie machen müssen. Da sitzt garantiert jeder Handgriff, sodass der Umzug rasch über die Bühne geht. Durch das schnelle Vorgehen wird somit auch noch die Zeit minimiert, wie Leute während des Umzugs in Kontakt kommen.

Es wäre auch eine praktische Option, dass die Umzugswilligen einfach nur den Transport beauftragen. Sie könnten die Kisten und Möbel vielleicht schon vor der Wohnung deponieren, sodass die Umzugshelfer gar nicht das alte Domizil betreten müssen. Das hängt natürlich auch von den Gegebenheiten vor Ort ab. Bei einer kleinen Mietwohnung wird wahrscheinlich auch nicht viel Platz zum Abstellen sein, ohne andere Mieter hinsichtlich der Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Umzug aufschieben: Letztes Mittel wegen Covid-19

Je nachdem, wie sich die Corona Situation weiter entwickelt, ist mit weiteren Maßnahmen zu rechnen. Im Prinzip wäre noch mit der allgemeinen Ausgangssperre und dem Verbot des Betriebs nicht lebensnotwendiger Unternehmen. Kommt es soweit und liegt gerade in dieser Zeit ein Umzug an, ist das letzte Mittel nur noch möglich. Das wäre der Aufschub des Umzugs. Wie es zu handhaben ist, wenn man eine neue Arbeitsstelle antreten und die Wohnung aufgrund der Kündigung verlassen muss, ist natürlich fraglich. Auch ist es fraglich, wie lange ein Aufschub des Umzugs möglich ist. Viele Leute haben keine Überbrückungszeit, sodass ein nahtloser Umzug von der alten in die neue Wohnung eigentlich erfolgen muss. Schließlich kann sich niemand Mietzahlungen für zwei Wohnungen leisten.

Aktuell gibt es hauptsächlich „nur“ ein Kontaktverbot. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, den Umzug etwas vorzuziehen, weil in der neuen Wohnung der alte Mieter schon ausgezogen ist. So sind Betroffene auf der sicheren Seite, dass sie wirklich den Umzug abwickeln können. Man weiß ja nie, ob es nicht in zwei, drei oder vier Wochen eine neue Verfügung gibt und der Umzug aufgrund der neuen Verfügung nicht mehr möglich oder nur noch unter noch schwierigeren Bedingungen möglich ist.