Umzug mit Hund – leicht gemacht

Der Umzug mit Hund erfordert Vorbereitung und Eingewöhnung. Leicht gemacht, wenn der Vierbeiner und Freund sich am neuen Wohnort wohlfühlt.

Umzug mit Hund – leicht gemacht
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Wie kann man den Umzug mit Hund clever planen?

 Mittwoch, 21. August 2019  Müller & Woschke - UMZUG-BERLIN.de

Umzug mit Hund
Der Umzug mit Hund stellt so manche Herausforderung

Wenn auch Ihr Hund zu Ihren besten Freunden zählt, dann sollen Sie Ihren Umzug mit dem Haustier clever planen. Möchten auch Sie den treuherzigen Blick der tiefen Hundeaugen auch am neuen Wohnort genießen? Dann achten Sie bitte im Vorfeld schon auf jedes Detail, dass sich auch Ihr Hund von Anfang an im neuen Zuhause mehr als wohlfühlt.

Die Psyche eine Hundes kennen Sie sicherlich schon jetzt als großer Liebhaber von dem Vierbeinern, den Sie liebgewonnen haben. Doch – was ist bei Ihrem Umzug mit dem Hund von Anfang an wichtig?

In diesem Artikel erfahren Sie alles rund um dieses spannende Thema:

Das Heim ist ihre Festung und das Königreich des Tieres. Dieses Revier will der Hund erst einmal neu kennenlernen, damit er sich von Anfang an darin wohlfühlt. Während sich Katzen sehr schnell in ihrer neun Umgebung wohlfühlen, sieht dies bei Hunden ein klein wenig anders aus.

Warum?

Hunde verbringen ihre Zeit mit Vorliebe an der Seite ihres Herrchens, der menschlichen Bezugsperson

Welche elementaren zwei Faktoren dominieren die Hundewelt denn genau?

  1. Das Revier, in dem der Hund lebt
  2. Die Rangordnung

Der Instinkt des Hundes ist auf starke Hierarchien ausgerichtet. Hunde bewegen sich gerne in ihrem Revier und möchten ihre Umgebung, in der sie leben, sehr genau erkunden – und das von Anfang an. Sie möchten dabei bekunden, welche anderen Hunde sich im neuen Revier aufhalten und vieles mehr, damit sich der Vierbeiner von Anfang an wohlfühlt.

Das spezielle Territorial-Verhalten eines Hundes

Damit sich Ihr „Schnuffi“ oder „Snoopie“ vollumfänglich in seinem Terrain wohlfühlt, sollten Sie ihm die Heimat im Vorfeld näher zeigen. Deshalb haben Züchter jahrhundertelang auf Territorialverhalten der Hunde intensiv geachtet. Rüden heben das Beinchen, wenn sie ihr neues Revier markieren möchten und sich von Anfang an am neuen Wohnort wohlfühlen wollen. Was macht die Hundedame hingegen, wenn sie die neue Heimat kennenlernen will? Tendenziell verhält sie sich hierbei ein klein wenig dezenter als der Rüde.

Bitte erkunden Sie die Umgebung mit Ihrem Hund noch vor Ihrem Umzug

Das Herzstück der Hundewelt ist immer das neue Heim, egal, ob Sie in einem Haus oder in einer Wohnung leben. Anders als bei einer Katze will der Hund sich so richtig im neuen Zuhause wohlfühlen – und das von Anfang an! Er braucht also vom Herr das tiefe Verständnis, um einen Umzug von A nach B gut zu verkraften. Was ist hierbei extrem wichtig? Die intensive Vorbereitung und große Aufmerksamkeit gegenüber dem Hund ist vor, während und nach dem Umzug von extremer Bedeutung – und das an jedem einzelnen Tag rund um Ihren Umzug! Auch, wenn Ihnen der Kopf jetzt weiß Gott ganz woanders steht: Bitte nehmen Sie sich Zeit für Ihren Hund – er ist es mehr als wert!

Was sollten Sie schon vor dem Umzug beachten?

Hunde sind sehr lernfähig und gelten als flexibel. Dennoch brauchen sie Zeit dafür, die neue Umgebung kennenzulernen. Hier gilt ein ähnlicher Faktor wie beim Mensch: Je älter das Lebewesen, desto länger braucht es, sich umzustellen. Bitte stellen Sie ihrem Haustier also schon vor dem Umzug das neue Revier bei ausgedehnten Spaziergängen vor. Nur so wirkt der tatsächliche Umzug nicht als zu große Veränderung, die der Hund aushalten muss. Sie möchten sicher nicht den „Wurf ins kalte Wasser“ wagen – oder?

Welches Zeitfenster ist vor dem Umzug hier zu planen?

Falls das neue Zuhause ein paar hundert Kilometer weit entfernt liegt, wie vielleicht in Europa oder in einer deutschen Stadt, empfiehlt sich mindestens ein Urlaubswochenende in der künftigen Gemeinde - z.B. in Brandenburg oder in der Stadt, in der Sie in Zukunft wohnen und leben möchten.

Bitte zeigen Sie hierbei sooft es geht ihrem Tier das neue Zuhause und gehen Sie mit ihm Gassi. So kann er sein Revier markieren und die neue Umgebung intensiv kennenlernen. Außerdem ist es wichtig, dass Sie sich Zeit für Ihren Vierbeiner nehmen. Sie suchen sich am neuen Wohnort eine gute Unterkunft? Bitte achten Sie dabei auf ein für Hunde freundliches Hotel oder eine Pension, die ein Herz für Tiere zeigt.

Wichtiger Tipp am Rande: Je eher Sie sich um einen guten Tierarzt am neuen Zuhause bemühen, desto besser für Sie und Ihren Vierbeiner!

Welche Umzugskartons sollten Sie für Ihren Hund verwenden?

Es gibt spezielle Kartons, die den Transport von Hunden sehr tierfreundlich gestalten. Hierbei sollten Sie genau den Fokus auf Ihren kleinen Liebling setzen, damit er den Wechsel gut beim Umzug übersteht. Natürlich müssen Sie ihm von Anfang an seine Leckerlis und sein Bett mitnehmen, damit er die gewohnten Utensilien so schnell wie möglich nutzen kann.

Packen Sie bitte Ihren Hund erst zuletzt in den Umzugswagen in dem tierfreundlichen Karton. Verlieren Sie niemals während dem Umzug den Bezug zu Ihrem Haustier. Achten Sie zudem darauf, dass immer eine Person beim Tier bleibt während dem Wohnortwechsel, die eine vertrauensvolle Bezugsperson für den Hund darstellt. Nur so kann sich der kleine Liebling von Anfang an im neuen Zuhause wohlfühlen. Alle Utensilien, die Sie für den Hund parat halten, sollten Sie immer zuletzt in den Wagen packen.

Wie können sie den Hund neu eingewöhnen?

Wenn Sie am neuen Zuhause leben, sollten häufige Spaziergänge an der Tagesordnung stehen. Nur so kann Ihr Tier sein Revier kennenlernen und sich vollumfänglich im neuen Zuhause wohlfühlen – und das, wenn möglich, so früh wie möglich.  Auch, wenn Sie oft ihren Schatz gerne frei an der Leine laufen lassen, lautet die Devise für die ersten Tage in der neuen Umgebung: Bitte führen Sie ihren Hund an der Leine. Sie wissen nicht von Anfang an, wie die Mitmenschen in ihrer Umgebung auf Ihren Hund reagieren und auch wie es dem Hund dabei ergeht, sich schnell auf das neue Zuhause einzustellen.

Extratipp:

Bitte hängen Sie ein Schild ans Halsband, auf dem Ihrer Telefonnummer und die Adresse steht, falls das Tier  in einem unbeobachteten Moment entflieht. Sicher ist sicher!

Was ist sonst noch wichtig, wenn Sie Ihren Umzug planen?

Bitte vergessen Sie nicht, die Hundesteuer umzumelden. Informieren Sie sich auch hierbei, welche Bestimmungen in Sachen Steuer für den Hund am neuen Wohnort gelten. Zum Beispiel gibt Ihnen eine Stadtverwaltung die Auskunft, wie Sie das erledigen können. Meist kann auch bei Ihrer Ummeldung der Hund gleich mit umgemeldet werden.

Nehmen Sie sich bitte Zeit für Ihren kleinen Vierbeiner

Auch, wenn Sie im Moment sehr viel zu tun haben: Ihr Hund braucht in den ersten Tagen nach dem Umzug ganz besonders die Zuwendung vom Herrchen. Sie sollten Ihren Vierbeiner die ersten Tage der Eingewöhnung genau deshalb nicht alleine lassen. Können Sie also Ihren Hund schon schnell ohne Aufsicht in der Wohnung oder im Haus lassen, wenn Sie erst vor kurzem umgezogen sind?  Nein – ganz sicher nicht! Von Anfang an sollte für möglichst viele Stunden im Alltag eine Bezugsperson beim Tier bleiben. Hier ist es sinnvoll, sich Zeit für den Hund zu nehmen und ihm die Eingewöhnung so leicht und schön wie möglich zu gestalten.

Fazit

Bei einem Umzug mit einem Haustier sollten Sie niemals etwas dem Zufall überlassen. Bedenken Sie bitte, dass Sie absolute Verantwortung für ihren kleinen Vierbeiner tragen!

Fragen Sie am besten bei einem Umzug mit Hund hier bei UMZUG-BERLIN.de über das Umzugsformular an, denn wir sind selbst Tierliebhaber und haben natürlich schon länger Vierbeiner. Wir finden die besten Umzugshelfer für Ihren tierisch guten Umzug!